Veränderung der kindlichen Aufmerksamkeit in der heutigen Zeit

von Dipl. Sprachheilpäd. Kathrin Lageman

Lernen und Gehirn

Das menschliche Gehirn ist auf lebenslanges Lernen hin ausgerichtet. Der Lernprozess vollzieht sich automatisch, da diese Fähigkeit zu den grundlegenden Funktionen der Neuronen gehört. Das Gehirn ist allerdings nicht unbegrenzt leistungsfähig, so dass das Wahrgenommene durch die komplexen Nervenverschaltungen und regulierenden Prozesse im Gehirn in bereits vorhandene Erfahrungen integriert, neu strukturiert und beim nächsten Mal schneller und automatisch abgerufen werden kann (im Frontalhirn). Um dieses komplexe Netzwerk herum bildet der Mensch nun sein Selbstbewusstsein und seine Selbsteinschätzung aus. Kommt es in diesem Bereich des Gehirns zu Störungen, äußert sich das in Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsproblemen, die heutzutage vermehrt bei Kindern zu beobachten sind und unter dem Krankheitsbild der Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) oder bei gleichzeitiger Hyperaktivität auch ADHS zusammengefasst werden. Jedoch hat bereits 1854 der Psychiater H. Hoffmann in seinem Buch 'Struwwelpeter' den heute sogenannten 'Zappelphilipp' beschrieben. In Zwillingsstudien wurde die Bestätigung gefunden, dass für hyper-aktives Verhalten bereits eine Veranlagung vorliegt. In den letzten Jahren nun konnte die Gehirnforschung aufgrund modernster Untersuchungsmethoden feststellen, dass ein schon seit langem vermuteter Zusammenhang zwischen den kindlichen Fernseh- und Computergewohnheiten und der Entwicklung der Aufmerksamkeit besteht. Möchte man nun die steigende Anzahl von kindlichen Verhaltensauffälligkeiten heutzutage verstehen, ist es notwendig den komplizierten Prozess der Wahrnehmung näher zu betrachten und in den Gesamtzusammen-hang der kindlichen Gehirnentwicklung in unserem Medienzeitalter zu stellen.

Der Mensch ist ein von Geburt an aktives und willensstarkes Wesen, dessen innerstes Bestreben darinliegt aus sich selbst heraus zu lernen und zu entwickeln. So bringt das Kind mit der Geburt eine große Menge an Wissensdurst und Entdeckerfreude mit. Der eigene Antrieb des Kindes ist entscheidend für die Ausbildung seines neuronalen Netzwerkes. Seine momentane kindliche Neugier basiert auf den bereits im Gehirn gespeicherten Lernerfahrungen, die es ihm nun wiederum ermöglichen, die neuen Erlebnisse an bereits vorhandenes Wissen anzuknüpfen. Auf diese Weise werden die bestehenden Verschaltungsmuster im Gehirn weiter ausdifferenziert und stabilisiert. Ein komplexes neuronales Netzwerk bildet sich aus. Diese Fertigkeiten des Gehirns ermöglichen dem Menschen Handlungen in Beziehungen zu setzen, zu reflektieren und zu bewerten. Hierbei spielt der Vorgang des Zögerns eine wesentliche Rolle. Das Kind muss die Möglichkeit bekommen, in eigenem Tempo und Rhythmus die Welt entdecken zu können. Nur durch das Erfahren von Distanz und Bezogenheit kann das Kind die Reize aus seiner Umgebung aufnehmen, die es momentan für sich als notwendig und sinnvoll erachtet. Seine grundlegenden Fertigkeiten können sich aber nur ausbilden, wenn im Umfeld optimale Bedingungen geschaffen und sinnvolle Impulse gegeben werden, damit sich das noch unausgereifte Gehirn strukturieren kann. Nur aus dem Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Ruhe kann es den Input sinnvoll nutzen und seine Entdeckungen mit der Welt in Beziehung setzen.

Kindliche Wahrnehmung unter Stress und Reizüberflutung

Werden diese Grundvoraussetzungen nicht erfüllt, können sich die Nervenbahnen nicht sinnvoll miteinander verknüpfen, so dass beim Kind unsicheres, ängstliches oder auch aggressives Verhalten entsteht. Das Gehirn des Erwachsenen hingegen reagiert nicht in diesem Ausmaß, da es bereits Bewältigungsstrategien entwickelt hat, auf die es in Stresssituationen zurückgreifen kann und in seinen normalen Rhythmus zurückfindet. Im kind-lichen Gehirn hingegen bilden sich bei überhöhten Leistungsanforderungen oder regelmäßigem Fernsehkonsum nur diffuse Nervenverbindungen im Frontalhirn aus. Diese so ausgelöste Unruhe und Erregung führen dazu, dass nicht auf bereits vorhandenes Wissen und Strategien zurückgegriffen werden kann, sondern alte eingefahrene Verhaltensmuster (z.B. Fluchtverhalten), die im Stammhirn liegen, angewandt werden. Das Kind geht zum 'Angriff (Schlagen, Schreien) über, auf Verteidigung (nichts mehr hören, sehen, wahrnehmen wollen, stur bleiben) oder Rückzug (Unterwerfung, Verkriechen, Kontaktabbruch), die sich in einem aggressiven oder Rückzugsverhalten niederschlagen' (Prekop/ Hüther). Dadurch verliert das Kind seine Neugier und Offenheit und letztlich das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Es verlernt zielgerichtet zu handeln, indem es seine Erlebnisse in seine Denkprozesse integriert, dort bewertet und sinnvoll filtert. Auch die Eltern fühlen sich diesbezüglich überfordert, können das Verhalten des Kindes nur schwer aushalten und reagieren mit Ohnmacht, Wut und Enttäuschung.

Der Aufmerksamkeitsprozess im Gehirn

Um kindliche Verhaltensauffälligkeiten noch besser verstehen zu können, muss die Aufmerksamkeitsfähigkeit im menschlichen Gehirn näher betrachtet werden. Die gesamte Wahrnehmung der Wirklichkeit und die Fähigkeit, sich handelnd, strukturierend und reflektierend mit der Welt auseinanderzusetzen ist von dem Aufmerksamkeitssystem des menschlichen Gehirns abhängig. Es unterteilt sich in drei Bereiche. Zum einen umfasst es die Vigilanz, d.h. den Grad der generellen Wachheit des Geistes, die sich in alten Zentren des Hirnstamms befindet. Zum weiteren spielt die selektive Aufmerksamkeit eine wichtige Rolle, durch deren Aktivität das menschliche Gehirn die für ihn momentan am wesentlichsten Stimuli herausfiltert. Im Parietalhirn, Thalamus und im Mittelhirn werden dann diese Reize zu Informationen weiterverarbeitet. Der dritte Bereich der Aufmerksamkeit bezieht sich auf die Konzentrationsfähigkeit, die im Frontalhirn lokalisiert ist und bezüglich der ADS bzw. ADHS beeinträchtigt ist. In diesem Teil des Gehirns werden schrittweise die Nervenbahnen immer differenzierter miteinander verschaltet und stabilisiert, d.h. neue Erfahrungen werden mit bereits vorhandenen Lernerfahrungen und bestehendem Wissen verknüpft. Welche Verknüpfungen sich im Gehirn nun ausbilden, hängt von den Erfahrungen des Kindes und folglich den Anregungen in seinem Umfeld ab. Die Steuerung des gesamten Aufmerksamkeitsprozesses verläuft somit in einem komplexen Wechselspiel von inneren Prozessen (Veranlagung) und äußeren Vorgängen (Umwelterfahrungen). Dies wiederum bedeutet, dass das kindliche Gehirn sehr formbar, somit aber auch leicht 'verformbar' ist. Nur wenn das Kind klare innere Strukturen hat, kann es auch die äußere Welt für sich deuten und strukturieren.

Das kindliche Gehirn besitzt bereits mit wenigen Monaten die Fähigkeit, nicht nur eindeutige Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken zu verarbeiten, sondern auch deren Eigenschaften wie Intensität, Dauer, Häufigkeit, Rhythmus, räumliche Nähe, Gleichzeitigkeit mit anderen Reizen in den Lernprozeß einzubeziehen. Hierbei handelt es sich vorerst um eine überschießende Verallgemeinerung, die sich in kindlicher Fantasie äußert, z.B. dann, wenn Kinder in einer Wolke ein fahrendes Auto erkennen, ein liegender Becher als müde oder ein aufgestelltes Fotostativ als stolz bezeichnet wird. Sobald ein Kind ein Objekt sieht und einen Klang dazu hört, werden neben diesem visuellen und akustischen Reiz gleichzeitig die Wahrnehmungsprozesse des Tastens, Riechens und Schmeckens im Gehirn integriert und differenziert. Aufgrund dieser übergeneralisierenden Vorgänge lernt das Kind sehr rasch, kann dann seine Wahrnehmung auf einen einzelnen Aspekt richten und in sein Weltbild einbauen. 'Es ist als würde das Baby seine Festplatte zunächst formatieren, um mit Inhalten füllen zu können, mit denen von da an gearbeitet wird' (Spitzer , S.80). Folglich ist bei Babys noch zu beobachten, dass sie im Moment leben und sich leicht ablenken lassen, um möglichst viele Erfahrungen machen zu können. Sie lernen an Dingen, indem sie zum Erforschen all ihre Sinne benutzen. Erst mit der Reifung des Frontalhirns, kann das Kind mit zunehmenden Alter Pläne verfolgen und Handlungen reflektieren, bewerten und in bereits vorhandene Gehirnprozesse integrieren. Bildschirme reduzieren dieses Erleben auf nur wenige Erfahrungen, weil es nichts anzufassen, riechen und schmecken gibt. Außerdem bieten sie nur eine 'Bild- und Klangsoße' (Spitzer S.81), da die visuellen und akutischen Reize im Fernseher nur schlecht miteinander verschaltet sind und somit dem kindlichen Gehirn keine sinnvolle Reizverarbeitung angeboten wird. Da aber wie weiter oben berichtet, dass neuronale Netzwerk bei kleinen Kindern noch nicht ausgebildet ist, schadet jegliches Fernsehen oder Computerspiele der Hirnentwicklung. Wahrgenommenes kann nicht mehr in einen sinnvollen Kontext gestellt und auf bereits vorhandenem Wissen aufgebaut werden. Es entsteht eine veränderte Wahrnehmungsfähigkeit, die bereits bei den heutigen Kindern zu veränderten Gehirnstrukturen und zu einer veränderten Realitätseinschätzung und -bewältigung führt.

Gewaltdarstellungen in den Medien - Dopamin

Auch Gewaltdarstellungen bereits in Comicsendungen beeinflussen die Wahrnehmung des Kindes enorm und rufen reale Gewaltakte hervor. Die Ursache liegt hierfür zum einen darin, dass Kinder erst ab dem 8. Lebensjahr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden können. Zum anderen wird Gewalt im Fernsehen auf spezifische Weise dargestellt, um die Sendung für den Zuschauer attraktiv zu machen, hier einige Beipiele: moralisch gerechtfertige Gewalt, ein sympathischer Aggressor, Darstellung des Opfers als feige und hinterlistig, Gewalt im Kontext sozialer Beziehungen, Belohnung von Gewalt, grundlose Gewalt, etc. (Spitzer, 2006, S.188) Es konnte festgestellt werden, das häufiges Sehen von Gewaltfilmen bis in Regionen der Hirnrinde (Frontalhirn, s.o.) vordringen, denen höhere kognitive Fertigkeiten wie Denken, Entscheiden und Bewerten zu eigen sind. So führt häufiges Betrachten dazu, dass der Betrachter auch im wirklichen Leben öfter Gewalt im Alltag wahrnimmt und anwendet. Seine neuronale Vernetzung im Gehirn strukturiert sich dementsprechend aus und beeinflusst in spezifischer Weise seine Bewältigungsstrategien. Besonders bei kleinen Kindern steigt die Gewaltbereitschaft und -tätigkeit nach Fernsehkonsum stark.

Insgesamt ist Fernsehen umso schädlicher je jünger die Kinder sind. Es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass frühes und häufiges Fernsehen Aufmerksamkeits- und Leserechtschreibstörungen verursacht. Dies schlägt sich vor allem im Fach Deutsch nieder, da diese Kinder weniger kommunizieren und lesen. Neben schulischer Leistungsminderung ist außerdem sozialer Rückzug und Vereinsamung festzustellen. Weiterhin entstehen gesundheitliche Probleme, da Aktivitäten mit hohem Energieaufwand wie Radfahren, zu Fuß gehen, etc. vermieden werden. Dadurch werden Stoffwechselerkrankungen, Gelenkprobleme durch Übergewicht etc. hervorgerufen.

Neben dem Fernsehen beeinflusst auch der Computer die Wahrnehmung des Kindes negativ, weil die gewaltbeladenen Spiele ebenfalls zu einer Realitätsstörung bei Kindern führen. Der Spieler schaut nicht nur zu, sondern befindet sich selbst in der Perspektive des Schießenden, was den Wirklichkeitsgrad verstärkt. Folglich betrachtet er nicht nur passiv Gewalt wie im Fernsehen, sondern trainiert sie aktiv und wird zu deren Imitation aufgefordert. Durch das Erreichen höherer Level, Punktesammeln, Gewinn weiterer Waffen, etc. wird die Gewaltnachahmung auch noch belohnt. Neurobiologisch gesehen, spielt bei diesem Lerneffekt der Botenstoff Dopamin eine wesentliche Rolle. Dieser wird ausgeschüttet, wenn ein Erlebnis auftritt, dass besser ausfällt als erwartet und somit für das Erleben positiver Gefühle zuständig ist. Weiterhin werden dadurch die Funktionen im Frontalhirn gesteigert. In einer Untersuchung konnte festgestellt werden, dass sich beim Spielen eines Gewaltvideos die Dopaminausschüttung um 100% erhöht. Je höher der Spielerfolg war, umso aktiver reagierte das Dopaminsystem. Daraus kann sogar geschlossen werden, dass die negative Auswirkung dieser Spiele auf Gefühle, Gedanken, Handeln und Bewältigungsstrategien sogar höher liegt als bei Gewalt im Fernsehen. So wird gewalttätiges Verhalten gegenüber den Mitmenschen trainiert und sogar in umgekehrter Weise aggressives Handeln vom Gegenüber erwartet. Bei übermäßigem Konsum bedeutet dies nun, dass positive Einstellungen gegenüber Gewalt und sogar aggressives Denken gelernt und angewandt werden.

Zusammenfassung

Die Welt am Bildschirm erleben, bedeutet eine extreme Verarmung der kognitiven, motorischen, sprachlichen und besonders auch emotionalen Entwicklung und spielt eine wesentliche Rolle bei erhöhter Gewaltbereitschaft. Aber auch auf verfrühte Leistungsorientierung reagiert das Gehirn mit Überforderung und greift auf eingefahrene Handlungsstrategien wie aggressivem oder Rückzugsverhalten zurück.

In diesem Zusammhang ist außerdem anzumerken, dass im Alltag von Schülern und jungen Erwachsenen bestimmte Schlüsselqualifikationen erwartet werden, wenn sie heutzutage im schulischen oder beruflichen Alltag bestehen wollen. Dabei handelt es sich nicht nur um fachliche Qualifikationen, sondern sie umfassen außerdem Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Fairness und Teamgeist (soft Skills). Damit sich aber diese Fertigkeiten entwickeln können, ist wiederum ein positives Selbstkonzept notwendig. Nicht Trainings- und Frühförderprogramme oder sogar der Einsatz von Fernseher und Computer als Lehrmittel sind hierfür geeignet. Kinder sind keine Gefäße, in die sich das Wissen nach elterlichen Vorstellungen einfüllen lässt. Aus dem mittelhochdeutschen abgeleitet bedeutet der Begriff Erfahrung 'ervarn', übersetzt soviel wie 'ein Land durchfahren, -wandern und kennenlernen, reisend erkunden' ( Merz, S.31). Dementsprechend brauchen Kinder ein Vertrauen anstatt überhöhte Erwartungen, die richtigen Umgebungsbedingungen und Gelassenheit seitens der Eltern, damit sich das Kind ein sinnvolles Weltbild auf der Grundlage von sensomotorischen, sprachlichen und sozialen Erfahrungen aufbauen kann. Kinder haben ein 'Recht auf freies Denken: (…) Bei ungehinderter Entfaltung wächst die Fähigkeit, das Wahrgenommene, das Gefühlte und Gedachte in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen, Ursache und Wirkung voneinander zu unterscheiden, sich denkend mit Ideen zu verbinden und über Gedachtes aktiv nachzudenken' (Lang, Pühler in Lintz (Hrsg.), 1999, S.21). Es lernt besonders durch den schöpferischen Prozess der Nachahmung seiner Umgebung, der die Grundlage einer gesunden Hirnreifung und somit der Entwicklung eines gesunden Selbstkonzepts darstellt, im Sinne von Martin Buber: 'Das Kind wir durch das Du zum Ich.' Nur förderliche Vorbilder, eine kom-munikative Umgebung, das Vorleben sozialer Einstellungen, eine körperliche und sinnliche Auseinandersetzung, liebevolle Zuwendung und Anerkennung, genug Zeit und Raum fördern eine positive Persönlichkeitsentwicklung und ermöglichen auf diese Weise ein leibliches und seelisches Wohlbefinden des Kindes.

Literatur:

Lintz, Martin (Hrsg.): Von der Würde des Kindes: Die Kindheit verstehen und schützen- Praxis Anthroposophie – Freies Geistesleben 58; Stuttgart 1999

Merz, Vreni: Was Kinder können, bevor sie es lernen; Freiburg 2006

Prekop, J; Hüther, G.: Auf Schatzsuche bei unseren Kindern. Ein Entdeckungsbuch für neugierige Eltern und Erzieher; München 2006

Spitzer, Manfred: Vorsicht Bildschirm, München 2007

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