Heilpraktiker-Tipps: Äpfel

 

Der Apfel

Der hohe Gehalt an bioaktiven Substanzen, Vitaminen und Mineralstoffen macht den Gesundheitswert des Apfels aus, weswegen er seit alters her als Symbolfrucht für Vitalität und Gesundheit gilt.
Laut einer Studie der amerikanischen Cornell-Universität ist es ratsam, täglich drei Äpfel zu essen. Quercetin heißt die chemisch zu den Phenolsäuren / Flavonoiden zählende Substanz, die im Körper eine Fülle willkommener Wirkungen entfaltet. Sie senkt das Risiko von oxidativem Stress, Diabetes, Krebs, Fettstoffwechselstörungen und Herzinfarkt und von koronaren Herzerkrankungen.
Bestimmte Phenolverbindungen schützen vor Thrombosen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, hemmen aber auch Viren und Bakterien. Die über 600
bekannten Karotinverbindungen bewahren die Haut vor UV-Schäden, reinigen die Arterien, kurbeln das Immunsystem an und schützen das Gewebe vor Krebs.
Der hohe Anteil Fruktose am Gesamtzuckergehalt wirkt als Konzentrationsstütze und sorgt zugleich für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel, die Voraussetzung für gleichmäßigen Schlaf. Die Fruchtsäuren werden im Körper zu Basen umgebaut, wirken also der Übersäuerung des
Gewebes entgegen. Die reichlich enthaltene Apfelsäure zerstört Ansammlungen von Harnsäure, die bei Rheuma oder Gicht auftreten. Äpfel, Apfelsaft und Apfelessig, regelmäßig genossen, wirken als effektive Vorbeugung
zahlreicher Alltagsbeschwerden und Krankheiten.

Wirkungen auf das Wohlbefinden

  • Äpfel regulieren die Verdauung
  • stabilisieren die Darmflora und damit das Immunsystem
  • fördern einen ruhigen Schlaf
  • verlängern die Konzentrationsfähigkeit
  • mindern Nervosität und Reizbarkeit
  • lösen Harnsäure auf (Rheuma, Gicht)
  • senken den Cholesterinspiegel und beugen damit Herzinfarkten vor
  • entgiften und verhindern das Entstehen von Krebszellen
  • unterstützen die Abwehrkräfte
  • stärken Zahnfleisch und Mundflora (Sorte beachten!)
  • für stillende Mütter und säureempfindliche Menschen
  • eignen sich milde Sorten wie „Gala“ und „Delbarestivale“, „Gloster“, „Golden Delicious“ , „Idared“ und „Jonagold“
  • Diabetiker sollten stark zuckerhaltige Sorten wie „Boskoop“, „Fuji“ und „Rubinette“ meiden, dafür eher „Idared“ und „Delbarestivale“ auswählen
  • eine sauer schmeckende Sorte muss nicht zwingend zuckerarm sein

Äpfel vor dem Verzehr waschen, aber nicht schälen!
Bis zu 70 Prozent der Vitamine befinden sich in der Apfelschale oder direkt darunter.

Der Apfel als Hausmittel

  • Es hilft bei Durchfall, einen rohen, mit der Schale geriebenen Apfel zu essen.
  • Apfelessig lindert Hals- und Rachenentzündungen, dazu schluckweise 1 Glas heißes Wasser trinken, gemischt mit 1 Esslöffel Honig und 1 Teelöffel Apfelessig.
  • Gegen verspannte, schmerzende Muskeln, Apfelessig pur auftragen und gut in die Haut einreiben. Ein Kribbeln zeigt die Wirkung an. Bei empfindlicher Haut den Essig vorher 1:1 mit Wasser mischen.
  • Apfelessig-Zwiebel-Mischung gegen Alterflecken: Zwiebel schälen, in der Küchenmaschine entsaften. 1 Teelöffel Zwiebelsaft und 1 Esslöffel Apfelessig mischen und abends auf die betreffenden Stellen auftragen. Die Wirkung wird gesteigert, wenn man eine Kompresse tränkt und über Nacht auflegt. Die Flecken sollten nach zwei bis drei Wochen verblassen.

 

Heilpraktiker-Tipps: Rezepte

 

Apfel mit Mango-Dip:

1 Mango, die schon etwas weich ist, aushöhlen, klein schneiden, pürieren. Dazu geben: 1 zermahlene Chilischote, eine Hand voll gemahlener oder sehr klein gehackter Cashewkerne oder Makadamianüsse.

Die Äpfel mit oder ohne Schale in Spalten schneiden und diese kurz in der Pfanne anbraten. Warm servieren und den leicht gekühlten Mango-Dip dazu geben.

 

Bratäpfel:

(4) Äpfel waschen, das Kerngehäuse herausstechen.
(50 g) Mandeln, (50 g) Rosinen, (4 TL Aprikosen-)
Konfitüre und (1 Prise) Zimt vermischen. Füllung mit
einem Teelöffel in die Öffnung der Äpfel geben und mit
einem Rührlöffelstiel hineindrücken.
Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen und auf
jeden Apfel ein Margarineflöckchen geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Gas: Stufe 3 ,
Umluft 175°C) ca. 25 Min. backen.


Für die Soße (1 EL) Speisestärke und (1) Eigelb in 2 EL
kalter Milch anrühren. Restliche (knapp 1/2 L) Milch
mit (20 g) Zucker und (1 TL) Vanillezucker zum Kochen
bringen. Die angerührte Speisestärke unter Rühren
hineingießen und kurz kochen lassen.
Warm zu den heißen Äpfeln servieren.

Guten Appetit!

 

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